Freitag, 16. August 2013

Mythos Dolomiten

Seit 2009 UNESCO Weltnaturerbe, laut Südtirols Extrembergsteiger Reinhold Messner "die schönsten Berge der Welt" und für viele die Kletter- und Wanderregion schlechthin: Die Dolomiten bestechen durch ihre einzigartige Schönheit. Von Bergen und Mythen.

Kletterer und Wanderer zieht es im Sommer in die Dolomiten: Auf der Seiser Alm können Bergfans auf einem einstigen Meeresgrund wandern und eine Zeitreise durch 270 Millionen Jahre Erdgeschichte unternehmen. Mit der Langkofelgruppe und dem Wahrzeichen Südtirols, dem Schlern, eröffnet sich sportlich Aktiven ein einzigartiges Panorama. Kein Wunder also, dass zahlreiche sagenhafte Gestalten die Dolomiten zu ihrer Heimat auserkoren haben: Da tummeln sich Schlernhexen und Hexenmeister, kegelnde Geister und wilde Leut.

In der Ferienregion Seiser Alm weisen die Schlernhexen den Weg: Sie sind Namensgeberinnen mythischer Plätze wie der Hexenbänke auf dem Puflatsch und den Hexenstühlen im Tiosler Wald oberhalb von Kastelruth. Und auch eine Wanderung auf den Schlern führt auf die Spuren der Schlernhexen: Die Schlernhexen, so erzählt sich die heimische Bevölkerung noch heute, trafen sich auf dem Rücken des Schlernmassivs, um heftige Unwetter zu brauen. Der Touristensteig führt den Wanderer von der Seiser Alm auf den Südtiroler Blockberg. Dabei wandert man vom einstigen Meeresbecken entlang des Riffhangs auf das versteinerte Riff: den Schlern.

Zahlreiche Dolomiten-Wanderwege führen in die Vergangenheit – in die Vergangenheit des UNESCO Weltnaturerbes Dolomiten und in die Vergangenheit seiner sagenhaften Bewohner.

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